Namensgebung

Jede Rasse der Geborstenen Himmeln hat ihre ganz eigene Art, Namen zu vergeben (oder zu wählen). Häufig kann man allein anhand des Namens feststellen, wer zu welcher Rasse gehört.

Drakin

Die Namen werden den frisch geschlüpften Drakin gegeben und bestehen aus einer komplizierten Liste von Ereignissen, Orten, Vorfahren und Prophezeiungen, die in dem ersten Vorfahren des Auserwählten mündet, der zum Drachensein aufstieg. Ganz offensichtlich ist dies ein unpraktischer – gar nicht zu erwähnen unaussprechlicher – Name für den alltäglichen Gebrauch, weshalb die meisten Drakin einen Namen annehmen, der sich aus der Farbe ihrer Schuppen und etwas, was sie in irgendeiner Weise ausmacht, ableitet
Beispiel: Rotnarbe, Graukralle, Schwarzfeuer, Grünschwanz.

Elfen

Vor dem Bersten besuchte die Wildnis jeden Neugeborenen Elfen und verkündete allen Anwesenden seinen Namen. Seit dem Bersten hat die Wildnis das selten getan – der letzte festgehaltene Fall war zur Geburt der Weidenkönigin.
Elfische Kleinkinder werden zum Namenslabyrinth am Weidenhof gebracht. In dem Labyrinth sind Exemplare aller Pflanzen in den Himmeln. Das Kind wandert durch das Labyrinth und untersucht jede Pflanze, bis es sich bei einer bestimmten Pflanze niederlässt. DAnn geben ihm die stolzen Eltern den Namen und das Pflanzenerbe manifestiert sich sofort
Beispiel: Joan Eichenfaust, Rhannen Rosenkuss, Marthen der Dornenrücken, Jasmin Zweinamen.

Glühblüter

Jedes Glühblut muss einen eigenen Namen wählen. Manche nehmen einfach den Namen des Ersten, den sie treffen, nachdem sie sich manifestiert haben. Andere wählen ihren Namen sorgfältig aus, etwa nach jemandem, den sie verehren oder in dessen tiefer Schuld sie Stehen. Mehr als ein Glühblut trägt den Namen von einem der Götter der Himmel. Manche Glühblüter entscheiden sich niemals für einen festen Namen.
Beispiel: Jeche Schwarzfeuer. Festival, Rhannen Axtweib, Urdin Belain.

Orks

Orkische Namen klingen kehlig, sind kurz und auf den Punkt – Namen, die während der Schlacht einfach zu brüllen sind. Einige Orks haben “zivilisierte” Namen angenommen, im Versuch, ihre Vergangenheit zu verleugnen, aber Traditionalisten ziehen diese Orks oftmals als “Elfenliebhaber” ins Lächerliche.
Beispiele: Kragg, Gnark, Shem, Olivor.

Wildlinge

Wildlinge verbringen ihr kurzes Leben oft ohne Namen. Solche, die lange genug leben, um einen Namen zu bekommen, erhalten einen, der ihr fleischgeschmiedetes Sein darstellt.
Beispiel: Strich, Stich, Hülle, Sklave.

Zwerge

Zwergennamen werden jedem Neugeborenen in einer besonderen Zeremonie verliehen, die von dem Clanältesten abgehalten wird. Diese Namen wurden über die Jahrhunderte hinweg weitergegeben und rufen Helden aus der Zeit vor dem Bersten in Erinnerung. Die Namen sind eine großer Quell des Stolzes ihrer Besitzer, auch wenn sie es nicht immer für nötig erachten, einzuhalten, was ihr Name verspricht. Wenn also ein menschlicher Plünderer einen hervorragenden Bäcker trifft, könnte er überrascht erfahren, dass dieser Belain der Berserker heißt.
Wenn ein Zwerg Schande über seinen Namen bringt, kann er ihm entzogen werden. Das ist Quell großer Scham, und viele, die so etwas erleiden, sterben bald – entweder durch die eigene Hand oder bei einem selbstmörderischen Versuch, ihre Ehre wieder herzustellen.
Beispiel: Morrid Spaltkiefer, Elel Der Blutige, Yirgur der Verwitwete, Urdin Faulatem
Beispiel für Namenlose: Schande, Reue, Axtweib, Toter.

Namensgebung

Sundered Skies SvenHo